Irland: 12 Tage Camper-Life mit Kids & Hund
- vor 12 Stunden
- 7 Min. Lesezeit
Road-Labs – Wo Abenteuer zu Erinnerungen werden

Manche Reisen macht man einfach so – andere verändern alles. Unsere erste große Camper-Reise führte uns 2023 nach Irland. Das „7-Meter-Heiligtum“ der Eltern, Linksverkehr, enge Küstenstraßen – na, das konnte ja was werden. Angst war da nicht, aber definitiv Respekt. Was anfangs etwas Mut brauchte, fühlte sich im Nachhinein überraschend leicht an.
Irland ist nicht einfach nur ein Reiseziel – Irland ist anders. Die Menschen sind unglaublich freundlich, die Geschichte lebt von Legenden, und dann sind da noch der unbeirrte Glaube an den Zauber der Feenwelt und dieses unendliche Grün in schier unerschöpflichen Facetten. Vorbei an alten Klosterruinen, mystischen Hügelgräbern und Klippen, die direkt ins Meer fallen, haben wir Orte entdeckt, die man nie wieder vergisst.
Diese Irlandreise hat uns so begeistert, dass daraus eine 7,5 m-Lebensentscheidung wurde. Seither rollen wir – flexibel und frei – mit unserem eigenen gemütlichen „Tiny House“ durch Europa. Inzwischen sind wir ein eingespieltes Team: Jeder kennt seine Aufgabe, und so ist auch ein Servicestopp schnell erledigt.

Unsere erste Camper-Reise nach Irland beginnt
Statt pauschalem Flug und Hotel fuhren wir ganz individuell gut 1.000 Kilometer Richtung Normandie zur Fähre. Mit regionalem Camembert, frischem Baguette und einer ordentlichen Portion Vorfreude im Gepäck begann das Abenteuer eigentlich schon, lange bevor die raue irische See in Sicht kam.
Zur Einstimmung lasen wir gemeinsam das Kinderbuch „Eine Tüte grüner Wind: Sommerferien in Irland“. Noch heute lachen die Kinder über Lucy, die eigentlich überhaupt keine Lust auf Ferien in Irland hatte und sich die Haare „irisch-rot“ färbte. Sie glaubte, dort hätten alle Menschen rote Haare.
Das Buch ist unser absoluter Tipp für den Urlaub mit Kindern:
„Eine Tüte grüner Wind: Sommerferien in Irland“ findest du hier bei Amazon (*Affiliate-Link).

Natur & Panoramastraßen im Einklang mit unserer Camper-Route
Schon die ersten Kilometer nach der Fähre stillen das Fernweh. Unsere Camper-Route führte uns einmal rund um die Insel. Irland bietet einige der schönsten Küsten- und Panoramastraßen Europas. Wir sind sie nicht strikt abgefahren, sondern haben sie intuitiv miteinander verbunden – flexibel und ohne Stress. Irland ist keine Route, die man einfach „mal so fährt“, sondern ein Gefühl aus Wind, Küste und endlosen grünen Landschaften. So entstand keine klassische Rundreise, sondern eine individuell zusammengestellte Entdeckungsreise durch das Schönste, was Irland zu bieten hat – immer nah an der Natur, oft abseits des Touristentrubels und im eigenen Rhythmus.

Zwischen Atlantik, Burgen und alten Legenden
Der Osten Irlands wird oft unterschätzt, dabei laden hier viele geschichtsträchtige Orte zu kurzen Stopps und kleinen Entdeckungen ein. Während sich hier historische Highlights wie Jerpoint Abbey, Trim Castle – die Braveheart-Kulisse – oder der legendäre Hill of Tara beinahe still und mystisch präsentierten, wurde es im Norden dramatisch.
Die Causeway Coastal Route verströmt „Game of Thrones“-Feeling: Sie führt durch die verwunschenen Glens of Antrim, in denen sich das Tor zur Feenwelt verbergen muss, sowie zu den gewaltigen Basaltsäulen des Giant’s Causeway, die der Sage nach vom Riesen Finn McCool erschaffen wurden.
Im Vergleich zu den stark besuchten Hotspots im Norden und der wilden Natur des Westens zeigt sich der Osten als entspannter Gegenpol.
Historische Ruinen wie Jerpoint Abbey sind für Kinder alles andere als langweilig. Zwischen alten Mauern werden plötzlich geheime Gänge vermutet, Geschichten erfunden und aus Ruinen kleine Abenteuerwelten.

Magische Momente auf dem Hill of Tara
Mein persönlichster Moment wartete auf ein paar grünen Hügeln, an denen wir fast vorbeigefahren wären. Als ich auf dem Hill of Tara in der Nähe des Lia Fáil stand und in die Weite sah, erfasste mich ein Gefühl, das ich bis heute nicht richtig beschreiben kann. Ich war völlig unerwartet tief berührt von diesem sagenumwobenen Ort, an dem sich einst Hochkönige und tausende Ritter versammelten und irische Geschichte schrieben. Selbst die Gräser bewegten sich hier mystisch im Wind. Es war nicht nur die Landschaft, es waren die Sagen und Legenden, die Bilder – einem Kinofilm gleich – in meinem Kopf erzeugten und mich mit voller Wucht trafen.

Direkt zu unserem Irland-Guide:
Entspannt durch das Schönste, was Irland zu bieten hat.
… Und still und leise verliebst du dich!
Wir standen mit dem Camper direkt am Meer, hörten nachts die Wellen und wachten morgens mit Blick auf den Atlantik auf. Wir aßen Fish & Chips auf einer Bank an einer Bucht, beobachteten Delfine von der Fähre aus und suchten nach Leprechauns unter verwunschenen Brücken. Während Schafe seelenruhig Straßen blockierten und der Wind an den Cliffs of Moher beinahe die Aufbautür aus den Angeln riss, hatten wir uns längst in Land und Leute verliebt.

Irland und die Sache mit der Navigation
Das irische Straßennetz ist ein Abenteuer für sich. Während die National Roads meist sehr gut fahrbar sind, können kleine Local Roads mit vierstelligen Nummern für größere Camper schnell zur Zerreißprobe werden.
Wir haben auf unserer Reise gelernt, dass die Route im Navi manchmal eher ein gut gemeinter Rat als eine wirklich gute Idee ist. Navigations-Apps ignorieren die Straßen mit vier Ziffern oft gnadenlos und schicken dich mit dem 7-Meter-Camper über „straßenähnliche“ Feldwege, nur weil diese 30 Sekunden schneller sein sollen! Hier lohnt sich hin und wieder die „Old-School-Navigation“ per Papier, um der besten und schönsten Route zu folgen!
Hätten wir diese Informationen vorher in irgendeinem Reiseführer gefunden, wäre uns die ca. 20-Kilometer lange Grenzerfahrung durch das Burren-Hochland erspart geblieben. Hier wurde es unangenehm: extrem schmale Passagen, überhängende Äste, die gleichzeitig links und rechts am Fahrzeug entlangschrammten, und dauerhaft das Gefühl, dass Gegenverkehr zum Problem wird – Ausweichen wäre über weite Strecken kaum möglich gewesen. Die Beschilderung ist mies, die Kilometerangaben eher Schätzwerte – entspanntes Reisen geht anders. Die Burren-Landschaft ist wild, karg und wunderschön. Leider werden bis heute diese schönen Bilder von den Schleifgeräuschen am Camper verdrängt.

Von Herzlichkeit & Hilfsbereitschaft
Aber da ist ja noch die unglaubliche Herzlichkeit der Menschen: In Irland ist man nie wirklich „verloren“. Wir denken an den Mann an der Tankstelle, der uns spontan zu sich nach Hause einlud, um unseren Wassertank zu füllen. Oder an den freundlichen Iren, der uns irgendwo im Nirgendwo über Schleich- und Ackerwege – abseits jeder offiziellen Karte – vorwegfuhr, weil wir vor einer Brücke standen, die leider nicht die passende Durchfahrtshöhe für uns hatte.
Wie aus unserem Irland-Roadtrip ein Reiseguide wurde
Wir haben auf dieser Reise so viel erlebt – die miesen Schilder, die tückischen 4-Ziffern-Straßen und die magischen Momente am Hill of Tara – dass wir dieses Wissen nicht für uns behalten konnten. Genau aus diesen Erlebnissen ist unser Road-Labs-Guide entstanden.
Dieser Reiseguide beschreibt unseren kompletten Roadtrip rund um Irland – vom ersten Kilometer bis zur letzten Atlantikbucht. Während klassische Reiseführer oft nur Lexikonwissen und die bekannten „Top-10“ zum Abhaken liefern, teilen wir nicht nur unsere Tagesetappen und Stellplätze, sondern auch die kleinen Geschichten dazwischen, die man auf Fotos leider nicht festhalten kann.
Unser Road-Labs-Guide basiert auf selbst geschriebenen Erfahrungsberichten, eigenen Fotos und zeigt: wie sieht es vor Ort aus, was macht Spaß und was kann man machen. Er ist zudem interaktiv aufgebaut: Du kannst durch das Inhaltsverzeichnis springen und dich direkt durch den Guide klicken.
Für all unsere 68 Stopps gibt es eigens erstellte Backgroundinfos und meist ergänzende Verlinkungen zu Google Maps und Park4Night. So hast du per „Klick“ alle aktuellen Informationen z. B. zu Öffnungszeiten oder Stellplatzsituation sofort verfügbar und unser Guide bleibt stets aktuell und zeitlos.

Unser Bonus: Inklusive Road-Labs Google MyMap
Was uns besonders macht?
Als Bonus zu diesem Reiseguide erhältst du Zugang zu der von uns erstellten Google MyMap „Road-Labs Irland“. Die Karte ist ein ergänzendes Navigationstool und enthält alle im Guide beschriebenen Orte als digitale Pins. Jeder Pin entspricht den Beschreibungen im E-Book und dient dir zur schnellen Orientierung unterwegs.
So hast du alle Highlights, Parkplätze und Geheimtipps direkt auf deinem Smartphone und kannst dich bequem von Stopp zu Stopp navigieren lassen: Ort auswählen, auf „Route“ klicken und entspannt ankommen.
Mit unserem Reiseguide kannst du unsere Route ganz einfach selbst nachfahren oder individuell anpassen. Du musst eigentlich nur noch den Schlüssel umdrehen und genießen.
Das Road-Labs Irland-Camper-Bundle
12 Tage Irland-Roadtrip
als interaktives E-Book inkl. Bonus-MyMap
Warum stundenlang recherchieren, wenn wir das schon für dich gemacht haben? Mit unserem Irland-Camper-Bundle bekommst du alles, was wir auf über 2.000 Kilometern vor Ort gelernt haben – inklusive der Dinge, die wunderbar waren und der Dinge, die wir heute anders machen würden.
Das erwartet dich:
Interaktives E-Book (auch als PDF druckbar)
12 fertige Tagesetappen für deine Camper-Route durch Irland
68 ausgewählte Stopps mit Highlights und Stellplätzen
Bonus: Google MyMap zur direkten Navigation unterwegs
Eigene Fotos und Beschreibungen zu allen Orten
Praktische Hinweise zur Eignung für Camper
persönliche Tipps für entspanntes Reisen mit Kind & Hund
Direkte Verlinkungen zu Google Maps & Park4Night (immer aktuell)
Echte Erfahrungen statt theoretischem Reiseführer
Dein Vorteil:
Spare dir den Stress der Planung und vermeide typische Fehler auf irischen Straßen. Für den Preis von weniger als zwei Portionen Fish & Chips bekommst du eine komplette, erprobte Reiseroute inklusive Navigation, Stopps und echten Erfahrungswerten.
Du musst nur noch den Schlüssel umdrehen, Motor starten und rollen lassen.
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Vergleich: Mini-MyMap vs. Irland-Power
Vielleicht kennst du schon unseren Blogbeitrag zum Keukenhof in Holland. Dort gibt es eine Gratis Mini-MyMap mit 9 Pins. Wenn dich diese kleine Übersicht begeistert, dann stell dir vor, was dich im Irland-Guide mit 68 ausgewählte Pins erwartet. Lass Dich unkompliziert und ohne stundenlange Recherche zu jedem Stopp führen.
Unser nächstes Abenteuer: Schottland
Unsere nächste große Reise ist schon in Planung und führt nach Schottland. Wir starten mit der Überfahrt Calais – Dover über den Ärmelkanal und ziehen an der Ostküste Englands hinauf zu den schottischen Highlands. Freu dich auf unseren nächsten Bericht.
Bleib gern dabei – wir informieren dich über neue Beiträge und Reiseguides.
Insel-Impressionen Irland
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