top of page

Herbstauszeit im Alten Land und in der Lüneburger Heide – Apfelduft & lila Blütenmeer

vor 4 Tagen
10 Min. Lesezeit

Das Wochenende begann, wie es sich gehört: Der Camper war gepackt, und wir rollten in den Sonnenuntergang. Vor uns lag Apfelduft im Alten Land – und für den Heimweg war ein Abstecher durchs lila Blütenmeer der Lüneburger Heide geplant.

Vor einigen Jahren war ich schon einmal allein hier, und seitdem wollte ich den Kindern unbedingt zeigen, was mich damals so begeistert hat: romantische Fachwerkhäuser aus rotem Backstein und strahlend weißen Balken, weitläufige Plantagen und von freundlichen Menschen geführte Obsthöfe mit schier unendlich vielen Apfelsorten. Dort gibt es meist auch einen guten Kaffee und ein noch besseres Stück Kuchen. Dazu der Elbstrand, an dem man den Kreuzfahrt- und Containerschiffen zuwinken und ihnen eine gute Reise ans andere Ende der Welt wünschen kann. Das Alte Land ist wirklich ein wunderschönes Fleckchen Erde.

Hamburg liegt direkt ums Eck, und so strömen vor allem am Wochenende zahlreiche Großstädter hierher. Da ziehen vergnügte Familien mit quietschenden Kindern ihre Handwagen durch die Baumreihen und freuen sich über ihre Ausbeute – selbst geerntet schmeckt eben doch am besten.

Kleine Traktoren nehmen Besucher in Apfelkisten mit auf „Express-Fahrt“ durch die Plantagen, auf den Radwegen herrscht reger Ausflugsbetrieb, und Hunde spazieren mit ihren Menschen den Obstlehrpfad entlang.


Roter Traktor mit Apfelkisten auf dem Anhänger am Rand einer Apfelplantage im Alten Land

Wir hatten außerdem Glück: Es waren gerade die Altländer Apfelwochen, die von August bis Oktober stattfinden, und auf einigen Höfen fanden Hoffeste statt. So schlenderten wir an hübschen Ständen mit Selbstgemachtem vorbei und staunten, was für schöne Dinge dort entstanden waren. Die ersten Kürbisse lagen auch schon bereit.

In den Hofläden findet man neben zahlreichen Leckereien auch allerlei „Steh-rum-chen“ und „Häng-an-chen“. Man stöbert entspannt durch die Gänge und geht am Ende mit Äpfeln verschiedenster Sorten, frisch geerntetem Gemüse, duftendem Holzofenbrot – und meist mit einem kleinen Schatz nach Hause, der noch lange an diesen wundervollen Ausflug erinnert.


Weiterführende Links zu Öffnungszeiten, Stellplätzen und Co. findest du in unserer interaktiven MyMap am Ende des Beitrags. Hier ist unser Rückblick für dich:


Anreise – durch die Dämmerung ins Alte Land

Die letzten Kilometer ins Alte Land fuhren wir im Abendschein. Hier und da zeichneten sich die Umrisse der Apfelbäume gegen den Nachthimmel ab, und die Fachwerkhöfe und Gasthäuser entlang der Straße leuchteten einladend in die Dunkelheit. Ein schöner Vorgeschmack auf das, was uns am nächsten Tag erwarten sollte.

Angekommen in Jork, hatten wir Glück: Es war doch tatsächlich noch ein Stellplatz frei.


Stellplatz Yachthafen (Café MöwenNest), Jork

Der Stellplatz liegt am Elbdeich beim kleinen Yachthafen Neuenschleuse, unterhalb des Café MöwenNest. Wir hatten eine total ruhige, entspannte Nacht und sind am nächsten Morgen von hier zu unserer Tour über die Obsthöfe gestartet.

Tipp: Keine Lust zu kochen? Das Café MöwenNest ist nur ein paar Schritte entfernt.

Hinweis: Reservierungen sind nicht möglich. Ver- und Entsorgung sowie Stromanschlüsse sind vorhanden – für Strom und Wasser benötigt man laut Betreiber 1-€-Münzen. WCs und Duschen sollen im Café während der Öffnungszeiten nutzbar sein.

Preis: 16 € pro Nacht (Stand 2026). Der Parkautomat nimmt nur Bargeld, also genug Kleingeld einstecken!


Tag 1 – zwischen Fachwerk und Apfelbäumen

Nach dem Frühstück ging es los auf unsere kleine Apfelrunde. Den Anfang machte der Herzapfelhof Lühs, weiter ging es zum Obsthof Matthies und schließlich zum Obsthof Feindt. Zum Abschluss vertraten wir uns auf dem Obstlehrpfad noch ein wenig die Beine – mit vollen Taschen und noch volleren Bäuchen.


Apfelbaum voller roter Äpfel zur Erntezeit im Alten Land

Dabei haben wir längst nicht alles geschafft, was das Alte Land zu bieten hat. Auf vielen Höfen kannst du an Hofführungen, Obsthofwanderungen oder Erlebnistouren teilnehmen und dir von den Profis zeigen lassen, worauf es beim Obstanbau ankommt – samt dem einen oder anderen Tipp für den eigenen Apfelbaum im Garten. Wer mehr über die Geschichte der Region erfahren möchte, findet in Jork außerdem das Museum Altes Land. Dort waren wir diesmal nicht, es steht aber schon auf unserer Liste für das nächste Mal.

Und wer gern Rad fährt, ist hier genau richtig: Die gut ausgebauten Radwege führen mitten durch die Plantagen und laden zu ausgedehnten Touren ein.

Welche Hoffeste und Veranstaltungen gerade anstehen, verrät dir der Veranstaltungskalender der Tourist-Info Altes Land (www.tourismus-altesland.de).

 

Herzapfelhof Lühs, Jork

Der Herzapfelhof ist ein großer, professionell aufgezogener Obsthof mit weitläufiger Plantage, großem Hofladen samt Hofcafé und hübsch angelegtem Herz-Apfel-Garten. Hier ziehen Selbstpflücker mit Handwagen durch die Reihen, andere lassen sich bei einer Apfelexpress-Fahrt in umgebauten Apfelkisten per Traktor durch die Plantage ziehen oder nehmen an einer Hofführung teil.

Der Hofladen erstreckt sich über zwei Etagen und dreht sich komplett um Äpfel, Obst und das Alte Land: Geschirr, Deko, Bücher und natürlich jede Menge Produkte aus Äpfeln. Uns hat besonders gefallen, dass man sich aus einer schier unendlichen Auswahl an Apfelsorten ein eigenes Probierkörbchen zusammenstellen kann.


Apfelsorten im Hofladen vom Herzapfelhof Lühs in Jork

Tipp: Hier kannst du auch Äpfel mit Namen oder Sprüchen lasern lassen – zum Beispiel als Tischkarten für eine Hochzeit.

Hinweis: Hoferlebnisse wie Apfelexpress-Fahrten, Obsthofwanderungen und Hofführungen kannst du vorab auf der Website buchen.

Parken: Ein großräumiger Parkplatz ist auf den Besucherandrang ausgelegt – auch mit dem Wohnmobil findest du hier einen Platz.

 

Obsthof Matthies, Jork

Für uns war es schon der zweite Besuch auf dem Obsthof Matthies – und wieder hat uns die Auswahl im Hofladen gefallen. Neben Obst und selbstgemachten Spezialitäten gibt es auch Wurst und Käse aus der Region sowie Dekoartikel und Geschenkideen – natürlich passend zum Motto Obst. Diesmal waren wir zum Tag des offenen Hofes da – ein schöner Anlass für einen Besuch.

Der frisch gebackene Kuchen ist richtig lecker, und für uns gab es passend zum Herbstbeginn den ersten Zwiebelkuchen des Jahres. Wir haben ihn im Wohnmobil genossen, du kannst es dir aber auch im Glashaus-Café schmecken lassen.

Tipp: Auf dem Hof wird einiges geboten – zum Beispiel eine Fahrt mit dem Obsthof-Express durch die Plantagen (auf Wunsch auch mit Verköstigung), Hofführungen oder Erlebnistouren durchs Alte Land. Auf der Website findest du außerdem einen Veranstaltungskalender.

Fact: Der Hof liegt nahe der Elbe und wird bereits in der fünften Generation bewirtschaftet. Angebaut wird nach den Regeln des integrierten Obstanbaus.

Parken: Kostenlose Parkplätze gibt es direkt am Hof. Wenn dort alles voll ist, kannst du auf der Wiese gegenüber parken.

 

Obsthof Feindt, Jork

Besonders gut hat uns gefallen, dass man im Hofladen das Obst vor dem Kauf probieren konnte. So sind bei uns nicht nur verschiedene Äpfel, sondern auch zwei Sorten Zwetschgen im Korb gelandet. Außerdem haben wir einen 5-Liter-Pack Apfelsaft und frisches Holzofenbrot mitgenommen. Die Preise fanden wir fair.

Daneben findest du regionalen Käse, Wurst- und Schinkenspezialitäten, Obstbrände und die verschiedensten Leckereien aus Apfel & Co.

Die selbstgebackenen Torten und Blechkuchen im Hofcafé sehen lecker aus und können im hübsch angelegten Hofgarten genossen werden.

Fact: Der Obsthof ist seit 1794 in der siebten Generation im Besitz der Familie Feindt. Das Hofcafé entstand 2007 aus einem ehemaligen Kühllager.

Hinweis: Mit „Jannis Hofexpress“ geht es durch die Plantage – allerdings nur für Gruppen ab 15 Personen. Hofführungen gibt es nach Vereinbarung.

Tipp: Direkt hinter dem Hof beginnt der Obstlehrpfad – ideal für einen Spaziergang durch die Plantagen vor oder nach dem Einkauf.

Parken: Wir haben mit dem Camper als Kunden hinten auf dem Hofparkplatz gestanden und ihn über den Westerminnerweg angefahren – vorne über die Hofeinfahrt kommst du mit dem Wohnmobil nicht. Wenn du den Hof als Startpunkt für den Obstlehrpfad nutzen möchtest, frag am besten kurz im Hofladen nach.

 

Leere Apfelkisten vor einer Plantage mit Schutznetzen am Obsthof Feindt in Jork

Obstlehrpfad, Jork

Nach unserem Einkauf beim Obsthof Feindt haben wir einen kurzen Spaziergang über den Obstlehrpfad gemacht, der direkt hinter dem Hof am Westerminnerweg verläuft. Wo er genau beginnt und endet, ist nicht ausgeschildert – dass wir richtig waren, verrieten uns die Infotafeln zum Obstanbau, die sich hier und da entlang des Weges fanden. Ein Rundweg ist es nicht: Du gehst die rund 1,5 km einfach hin und wieder zurück.


Infotafel zum Obstanbau am Obstlehrpfad in Jork

Fact: Auf den Plantagen sieht man Beregnungsanlagen, die bei Spätfrösten während der Blüte betrieben werden. Das gefrierende Wasser gibt Wärme ab und schützt so die empfindlichen Knospen. Außerdem fallen die vielen Netze und Schutzsysteme über den Baumreihen auf – sie bewahren das Obst je nach Ausführung vor Vögeln, Hagel oder Regen.

Hinweis: Der Weg ist frei zugänglich und auch bei Radfahrern beliebt. Wir haben dort auch Gruppen bei Obsthofführungen gesehen.

Parken: Direkt am Lehrpfad gibt es keine Parkplätze, schon gar nicht für Wohnmobile. Wir waren Kunden beim Obsthof Feindt und sind von dort aus kurz losgelaufen. Bitte frag im Hofladen nach, bevor du deinen Camper für den Lehrpfad dort abstellst – und belege den Platz nicht länger als nötig. Das wäre sicher nicht im Sinne der Familie Feindt. Vielleicht machst du es einfach wie wir und kaufst dir ein paar Leckereien im Hofladen.


Abends – Apfelglück statt Elbblick

Für den Abend hatten wir eigentlich einen Logenplatz am Wasser mit Schiffegucken und einem Glas Wein in der Hand im Sinn. Die Idee hatten allerdings nicht nur wir, und der Platz war bereits voll.

Ein neuer Stellplatz war schnell gefunden – und was für einer! Die roten Äpfel hingen direkt vor unserem Camperfenster, und das Glas Wein schmeckte mit Blick über die Säulenbäume mindestens genauso gut wie an der Elbe. Perfekt wurde der Abend für alle durch unsere netten Camper-Nachbarn und eine lustige Runde Siedler.

 

Wohnmobil direkt neben Apfelbäumen auf dem Stellplatz an der Apfelplantage in Bassenfleth

Stellplatz am Fährhaus, Twielenfleth

Bei einer früheren Tour haben wir hier gestanden und es war wirklich schön: Mit einem Glas Wein direkt an der Elbe sitzen und den großen Kreuzfahrt- und Containerschiffen beim Vorbeiziehen zusehen – besser geht es kaum. Deshalb wollten wir hier gern wieder hin. Andere Camper leider auch – es war schon alles voll. Es ist eben kein Geheimtipp mehr.

Tipp: Der Platz ist beliebt – am Wochenende also besser früh anreisen, Platz sichern und dann durchs Alte Land radeln.

Hinweis: Vor Ort gibt es keine Ver- und Entsorgung. Das Freibad und das Gasthaus Fährhaus liegen direkt nebenan.

Preis: Bezahlt wird am Parkscheinautomaten (Stand 2026: 12 € pro Nacht).

 

Stellplatz Apfelplantage, Bassenfleth

Unsere Alternative für die zweite Nacht stellte sich als tolle Wahl heraus!

Du stehst auf einem Obsthof am Rand der Apfelplantage, und über den Deich bist du in wenigen Minuten am Elbstrand. Mit einem Teil unserer Tagesbeute aus den Hofläden – Apfelchips und frischer Apfelsaft – ließen wir den Tag ausklingen, sahen den fleißigen Arbeitern in der Ferne bei der Ernte zu, freuten uns über die schwer beladenen Apfelkisten, die der kleine Traktor an uns vorbeizog, und beobachteten das Reh zwischen den Reihen, das sich friedlich dem saftigen Gras widmete. Das Leben ist doch wirklich schön!


Blick aus dem Wohnmobil auf rote Äpfel am Stellplatz Apfelplantage in Bassenfleth

Anmeldung: Die Betreiberin bittet um einen kurzen Anruf vorab: 0171 9161728 (Stand 2026). Zur Erntezeit ist auf dem Hof viel los – bei uns lief die Bezahlung deshalb ganz unkompliziert über den Briefkasten.

Preis: 20 € inkl. Strom und Wasser (Stand 2026)

Hinweis: Du stehst auf einer Naturwiese – Keile sind praktisch. Bei unserem Besuch wurde gerade umgebaut und die Sanitäranlagen waren noch nicht nutzbar. Eine rosa Dixi-Toilette mit dem verheißungsvollen Namen „Wölkchen“ schuf Abhilfe für nicht autarke Camper.

Hunde: Ein Spaziergang zum Elbstrand lohnt sich. Denk an die Leinenpflicht: Auf dem Deich grasen Schafe. Auch wenn du gerade keine siehst – ihre Köttel verraten sie. Zur Straße hin hat das Grundstück zwar ein Tor, das steht aber meist offen – den Vierbeiner also lieber im Blick behalten.


Tag 2 – lila Heimweg durch die Heide

Am Sonntag ließen wir es ganz entspannt angehen, schliefen aus und fuhren über Schneverdingen durch die Lüneburger Heide zurück nach Hause. Die Blüte war zwar schon am Abklingen, leuchtete aber dennoch von Zartrosa über Rosaviolett bis Lila. Kaum auszumalen, wie farbenfroh es hier zur Hauptblütezeit, in der zweiten Augusthälfte, sein musste. Gekrönt haben wir den Nachmittag mit einem wunderschönen Spaziergang durchs Blütenmeer. Wellness pur für Augen und Seele! Die Zeit rannte nur so davon und wir merkten es kaum.

Auch in der Heide laden Höfe zum Anhalten ein, und natürlich wollten ein paar Heidekartoffeln mit uns nach Hause fahren – Platz hatten wir ja und die Äpfel fortan Gesellschaft.

 

Ausklingende Heideblüte mit Birken in der Lüneburger Heide im Herbst

Parkplatz Sylvestersee (Osterheide)

Eher kleiner Wanderparkplatz und idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren durch die Osterheide – eine der größten und schönsten Heideflächen rund um Schneverdingen.

An einigen Parkplätzen warten in der Saison Kutscher – vielleicht hast du Glück und kannst eine Rundfahrt buchen.

Fact: Die Osterheide war bis 1994 ein Truppenübungsplatz. Der Sylvestersee ist ein Überbleibsel dieser Zeit: Er entstand, weil schwere Militärfahrzeuge den Boden verdichtet haben, und wird nur von Regenwasser gespeist. Dennoch soll er noch nie ausgetrocknet sein. Benannt ist er nach einem britischen Offizier.

Tipp: Zur Heideblüte von Anfang August bis Mitte September ist der Parkplatz schnell voll – frühmorgens kommen lohnt sich also!

Hunde: Im Naturschutzgebiet gilt Leinenpflicht.

Wichtiger Hinweis für Camper: Übernachtung ist hier nicht möglich!


Sylvestersee in der Osterheide bei Schneverdingen

Wrogemanns Hofladen, Bockel (Wietzendorf)

Ein netter kleiner Hofladen direkt an der B 3 – ideal für einen Einkaufsstopp auf dem Weg durch die Heide. Wir haben hier Melonen aus der Region gekauft – damit hatten wir in der Heide nun wirklich nicht gerechnet.

Außerdem gibt es verschiedene Heidespezialitäten wie z. B. Wurst, Landeier, Räucherfisch, Gemüse und Heidekartoffeln. Der Familienbetrieb vermarktet seine Produkte schon seit mehr als 60 Jahren direkt ab Hof.

Tipp: Wer außerhalb der Öffnungszeiten vorbeikommt, kann sich am Verkaufsautomaten direkt am Hof bedienen.

Hinweis für Camper: Hier gibt es auch Wohnmobilstellplätze – einfach nachfragen. Wir waren auf der Durchreise.


Weitere Empfehlungen in der Heide

Zwei Stopps, die wir schon von einer früheren Heide-Tour kennen, wollen wir dir nicht vorenthalten. Eigentlich sollte ein selbstgebackenes Stück Kuchen im Café Bockelmann der krönende Abschluss werden – leider führte unser Weg dieses Mal nicht daran vorbei.


Parkplatz Behringer Heide

Ruhiger Wanderparkplatz unter Bäumen. Er ist ein schöner Startpunkt für Touren durch die Behringer Heide – die Heideflächen beginnen direkt hinter dem Parkplatz.

Unser Wandertipp: Folge der Beschilderung zu Bockelmanns Schafstall. Der gemütliche Weg (ca. 1,2 km) führt zum alten, denkmalgeschützten Schafstall. Für Ausdauernde gibt es natürlich auch größere Runden.

Fact: Die Behringer Heide war früher ein Manövergebiet und wurde aufwendig renaturiert.

Beste Reisezeit: Die Heide blüht meist von Anfang August bis Mitte September – am schönsten leuchtet das Lila in der Regel in der zweiten Augusthälfte.

Tipp: Mit größeren Campern lieber früh kommen – die Parklücken zwischen den Bäumen sind teils eng.

Hunde: Im Naturschutzgebiet gilt Leinenpflicht.

Wichtiger Hinweis für Camper: Übernachtung ist hier nicht möglich!


Hof Bockelmann (Hofcafé), Oberhaverbeck

Ein echtes Stück Heide-Gemütlichkeit!

Bei einer früheren Tour haben wir den Tipp auf einem Schild an Bockelmanns Schafstall entdeckt und sind dann von dort weiter nach Oberhaverbeck gefahren. Diesmal wollten wir unbedingt wieder hin – hatten aber den Weg nicht mehr genau im Kopf und sind südlich daran vorbeigefahren. Als uns in einem anderen Hofladen jemand den Weg erklärt hat, waren wir leider schon zu weit weg.

Der Hof Bockelmann wird seit über 400 Jahren als Familienbetrieb geführt. Im Hofcafé mit schönem Garten gibt es eine große Auswahl an selbstgebackenen Kuchen und Torten sowie kleine Gerichte. Im Hofladen findest du regionale Leckereien – ideal für ein Mitbringsel aus der Heide.

Nach Kaffee und Kuchen lohnt sich ein Rundgang über den Hof. Für die Kids gibt es eine Spielscheune, einen Spielplatz und Tiere zum Anschauen und Streicheln.

Hunde: Bei unserem Besuch durfte unser Hund mit ins Café. Auf dem übrigen Hofgelände sind Hunde nicht erlaubt.

Auf unserer nächsten Tour in den Norden halten wir hier auf jeden Fall wieder!


Road-Labs Bonus – Interaktive Altes-Land-&-Heide-MyMap

Willkommen zu deinem Road-Labs Kurztrip! Diese interaktive Karte ist dein digitaler Begleiter zum Blogbeitrag. Sie enthält alle beschriebenen Stopps, die deine Reise noch entspannter und erlebnisreicher machen.


So funktioniert's: Wähle einen Pin, lass dich navigieren und entdecke Tipps, Beschreibungen sowie weiterführende Links. Wenn du die Karte speicherst, findest du sie jederzeit in Google Maps unter „Für dich → Karten“ wieder.





Wichtige Hinweise: Die Karte ist ein kostenloser Bonus zum Blogbeitrag und dient als Navigationstool. Sie enthält Links zu externen Diensten wie Google Maps und Park4Night. Bitte prüfe alle Angaben vor Ort selbst. Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung.



Zwei schwarze Labradore sitzen zwischen Apfelbäumen in einer Plantage im Alten Land


Fazit

Ein rundum gelungenes Wochenende! Alles lässt sich wunderbar mit Hund und Kindern erleben. Und so kehrten wir alle zufrieden und mit schönen Erinnerungen an eine kleine Herbstauszeit heim und sind uns ganz sicher: Das machen wir auf jeden Fall wieder.

Vielleicht treffen wir dich ja hinter der nächsten Rechtskurve links?


Viel Spaß im Land der Äpfel und im lila Blütenmeer der Heide!

Dein Road-Labs Team

 

Mockup Irland Camper Guide E-Book

Lust auf das nächste Abenteuer?

Wenn dir unsere Mini-MyMap vom Alten Land & Heide gefällt, wirf auch einen Blick auf unseren Irland-Reiseguide „Der Camper-Roadtrip zum Nachfahren“ als E-Book, inklusive Bonus-MyMap mit 68 ausgewählten Stopps.



Hier geht es zu unserem Irland-Blogbeitrag!


Herbstimpressionen: Altes Land & Heide






Lust auf unseren nächsten Beitrag?

… wir informieren dich, sobald er online geht.

Wofür interessierst du dich?
Wofür interessierst du dich?-1
Wofür interessierst du dich?-2
Wofür interessierst du dich?-3

Du kannst mehrere Themen auswählen.

bottom of page